Wie soll ein Pfarrer sein

Franziskus an Geistlichen: Seid Väter und keine Fürsten

Papst Franziskus erinnerte, dass ein Bischof, ein Priester

  • ein Mann des Gebets,

  • der Verkündigung und

  • der Gemeinschaft sein muss,

  • der auf Klerikalismus und Weltlichkeit verzichtet“.

Sorgsame Väter sind keine Fürsten, die über andere herrschen und dabei Abstand halten. Geistliche sind deshalb berufen, Jesus unter das Volk zu bringen, wie es der gute Hirte tun würde und auf diese Weise das Evangelium zu verkünden.

Der Priester soll „ein Mann des Gebets“ sein, der das Gebet nicht als einer seiner vielen Verpflichtungen betrachtet, sondern dies als eine „Notwendigkeit“ sieht. „Ich möchte jedem Priester die Frage stellen: „Wie viele Stunden am Tag betest du. In der Tat müsse ein Priester jeden Tag Menschen und Situationen vor den Herrn darbringen und „auf dem Herrn bestehen“ sowie den Mut aufzeigen, „mit Gott über seine Herde zu sprechen“.

Der Priester werde somit zum „Mann der Verkündigung“. Und das könne er nicht im Sitzen tun, sondern „auf dem Weg“. Ein Priester setzt nicht auf Komfort, „fühlt sich nicht wie ein Prinz“, sondern „arbeitet für andere“:

„Der Pfarrer lebt nicht im Büro, als Unternehmensleiter, sondern ist unter den Menschen, auf den Straßen der Welt, wie Jesus. Er bringt seinen Herrn dorthin, wo er nicht bekannt ist, wo er entstellt und verfolgt wird. Und wenn der Pfarrer aus sich herauskommt, dann findet er sich wieder.“

Ein Priester soll „ein Mann der Gemeinschaft“ sein,

  • das Charisma des Zusammenseins“ hat,
  • die Gemeinschaft festigen, die die Kirche brauche.
  • Er sei Pfarrer für seine Gläubigen und sei ein Christ „mit seinen Gläubigen“:

„Er macht keine Schlagzeilen, er sucht nicht die Zustimmung der Welt, er ist nicht daran interessiert, seinen guten Namen zu schützen, aber er liebt es, die Gemeinschaft zu fördern. Er dürfe kein Karrieretyp oder ehrgeiziger Mann sein, sondern müsse als Hirte seine Herde weiden.

Priester sollten sich vor „Klerikalismus“ hüten. „Möge das Volk Gottes, für das ihr geweiht seid, das Gefühl haben, dass ihr Väter seid, nicht Fürsten; fürsorgliche Väter: Niemand sollte euch gegenüber eine Haltung der Unterwerfung aufzeigen.

Von don Orazio kurz zusammengefasst auf einer Rede von Papst Franziskus

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Autore: Bonassi Orazio

Nato a Rezzato in Provincia di Brescia il 27.maggio 1941 Cittadino Tedesco e appartenente al Clero della arcidiocesi di Monaco di Baviera. Ordinato Sacerdote a Brescia il 25 giugno 1966. Residente a Kammlach.