Ehe

DAS SAKRAMENT DER EHE

Warum finden wir die Ehe in den Sakramenten? Paulus sagt: „Ihr Ehemänner liebt eure Frauen, wie Christus die Kirche geliebt hat….“. Dieses Geheimnis ist großartig: Ich sage es in Bezug auf Christus und die Gemeinde“ (Eph 5,25; 32).

Der Ehebund, durch den ein Mann und eine Frau eine innige Gemeinschaft des Lebens und der Liebe zwischen ihnen bilden, wurde vom Schöpfer gegründet und mit eigenen Gesetzen ausgestattet. Es ist von Natur aus zum Wohle der Ehepartner sowie zur Erzeugung und Erziehung der Nachkommen geordnet. Unter den Getauften wurde sie von Christus, dem Herrn, zur Würde eines Sakraments erhoben.

Das Sakrament der Ehe ist ein Zeichen der Vereinigung von Christus und der Kirche. Sie gibt den Eheleuten die Gnade, einander mit der Liebe zu lieben, mit der Christus seine Kirche geliebt hat: Die Gnade des Sakraments vervollkommnet also die menschliche Liebe der Eheleute, festigt ihre unauflösliche Einheit und heiligt sie auf dem Weg zum ewigen Leben.

Was ist die Grundlage der Ehe? Die Ehe basiert auf der Zustimmung der Vertragsparteien, d.h. auf dem Willen, sich gegenseitig und endgültig zu geben, um ein treues und fruchtbares Liebesbündnis zu leben.

Soll die Hochzeitsfeier öffentlich sein? Da die Ehe, die Ehegatten in einem Zustand des öffentlichen Lebens in der Kirche begründet, ist es angebracht, dass ihre Feier öffentlich, in eine liturgische Feier einbezogen, in Anwesenheit des Priesters (oder eines qualifizierten Zeugnisses der Kirche), der Zeugen und der Versammlung der Gläubigen stattfindet.

Was sind die wesentlichen Merkmale der Ehe? Einheit, Unauflöslichkeit und Offenheit für die Fruchtbarkeit sind für die Ehe unerlässlich. Die Polygamie ist unvereinbar mit der Einheit der Ehe; die Scheidung trennt, was Gott vereint hat; die Ablehnung der Fruchtbarkeit entzieht dem Eheleben seine „wertvollste Gabe“, den Sohn.

Ist es für Geschiedene in Ordnung, wieder zu heiraten? Die neue Ehe von geschiedenen Menschen, solange der rechtmäßige Ehepartner noch am Leben ist, verstößt gegen den von Christus gelehrten Plan und das Gesetz Gottes. Sie sind nicht von der Kirche getrennt, aber sie haben keinen Zugang zur eucharistischen Gemeinschaft. Sie werden ihr christliches Leben besonders leben, indem sie ihre Kinder im Glauben erziehen.

Warum besteht die Kirche so sehr auf der pastoralen Betreuung von Ehen und Familien? Denn das christliche Herz ist der Ort, an dem die Kinder die erste Verkündigung des Glaubens erhalten. Und das Familienhaus wird zu Recht „Hauskirche“ genannt,

  • eine Gemeinschaft der Gnade und des Gebets,

  • eine Schule der menschlichen Tugenden und der christlichen Liebe.

  • Die Erlösung des Menschen und der menschlichen und christlichen Gesellschaft ist eng mit einer glücklichen Situation der Ehe- und Familiengemeinschaft verbunden.

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Autor: Bonassi Orazio

Nato a Rezzato in Provincia di Brescia il 27.maggio 1941 Cittadino Tedesco e appartenente al Clero della arcidiocesi di Monaco di Baviera. Ordinato Sacerdote a Brescia il 25 giugno 1966. Residente a Kammlach.