Meine Ansprache am 5. ten Fastensonntag:

5. FASTENSONNTAG – 7. April 2019

1. Ja, es gibt sie: böse und tückische Menschen, Zeitgenossen, die Zwietracht säen und alles gegen einen verwenden wollen. Und wenn Lüge und Verleumdung erst einmal in der Welt sind, dann gibt es mit Sicherheit andere Menschen, die dem Glauben schenken.

2. Im Zeitalter der weltweiten Vernetzung können derlei Dinge für den Einzelnen furchtbare Folgen haben. Ist der digitale »Beschinfung« (engl. Shit-storm) erst einmal entfesselt, kann er nicht mehr zurückgeholt werden.

3. Ganze Existenzen können so in kürzester Zeit sozial vernichtet werden. Wer kann einem Betroffenen da noch helfen? Gott sei Dank werden die Stimmen lauter, die eine Regulierung der Netze fordern. Hasskommentare, Unflat und Herabwürdigungen sollen nicht mehr in die sozialen Netzwerke eingebracht werden dürfen. Kommunikation ist wichtig, Streit auch.

4. Das fördert die Gemeinschaft. Wenn einem aber die Argumente ausgehen, dann ist Nach-Denken angesagt und nicht Nach-Treten.

  1. »Wer schuldig geworden ist, der muss bestraft werden!« – so lautet die eherne Maxime der Gesellschaft.
  2. »Ja, Recht muss Recht bleiben!« Was es aber mit den Grundlagen von Recht und Sanktionen auf sich hat, das wird normalerweise nicht hinterfragt. Hauptsache, es gibt Regeln, an die sich jeder Bürger halten kann. Besonders heikel wird es, wenn Recht und Gesetz mit einer religiösen Autorität zusammengebracht werden.
  3. Das spielt eine Rolle, als eine Gruppe Schriftgelehrter und Pharisäer eine »Ehebrecherin« vor den im Tempel lehrenden Jesus zerren. Um die Frau geht es ihnen keineswegs. Sie ist bloßes Mittel zum Zweck in einem perfiden Spiel, das sie mit Jesus treiben wollen.
  4. Der ignoriert ihr Schreien erst einmal und Iässt sie so ins Leere laufen. Dann packt er sie beim Kern ihrer religiösen Verlogenheit: »Wer von euch ohne Sünde ist, werfe als Erster einen Stein auf sie.« Und sogleich fällt ihre quasi autoritäre Pose wie ein Kartenhaus in sich zusammen. Nachdem sie geduckt das Weite gesucht haben, bleiben Jesus und die Frau allein zurück.
  5. Jesus behandelt sie als Mensch.
    1. Er bohrt nicht peinlich nach oder spielt den moralischen Saubermann.
    2. Jesus sieht den Menschen in ihr. Der ist nicht perfekt. Ein Mensch macht Fehler. Welche das sind und warum, das weiß nur Gott allein.
    3. Und so sagt Jesus zu der Frau: »Auch ich verurteile dich nicht. Geh und sündige von jetzt an nicht mehr!«
      1. Gott ist barmherzig!
      2. Wir Menschen sind es viel zu selten.

Una sola Messa domenicale

Da tempo vado sostenendo l’importanza di una sola Messa domenicale, che raduni e non disperda la comunitá parrocchiale. Mettiamo veramente al centro della nostra attivitá pastorale la messa. Celebriamola nella semplicitá e solennitá che le conviene.

Qui vi presento la lettera quaresimale del Vescovo di Colonia, da me riassunta e presentata.

Saluti e buona quaresima

Orazio

don Orazio